7. Oktober 2022

Der dunkle Himmel von Astrid Fritz - *Buchempfehlung*

Wiederholt kam ich mit dem Thema „Jahr ohne Sommer“ in Berührung und wollte mich damit intensiver beschäftigen. Auf der Suche nach guter Literatur fand ich das Buch „Der dunkle Himmel“ von Astrid Fritz.

Hauptpfeiler der Geschichte sind Protagonisten; der empathische Pfarrer Carl Unterseher; der junge Schulmeister Friedhelm und die Wirtstochter Paulina.

Der Roman beschreibt anschaulich die globale Auswirkung am Beispiel einer kleinen fiktiven schwäbischen Gemeinde.

Beim Lesen habe ich sehr mit den Figuren mitgelitten, gebangt und auf ein glimpfliches Ende gehofft. Vor allem aber habe ich eine lebhafte Vorstellung von der Not der Menschen bekommen, die 1816 auf den ersehnten Sommer verzichten mussten, stattdessen mit Schnee im Juli, unendlich viel Regen keine Chance hatten etwas Essbares zu ernten.

Das Nachwort der Autorin, die jenes Werk während der Corona-Zeit verfasste und so manche Parallelen, wie seinerzeit im Ahrtal erkennen musste.

Mit dem kleinen Einblick zu einem großartigen Buch möchte ich folgendes Interview anhängen, welches ich mit der Schriftstellerin Astrid Fritz führen durfte:

Als erstes möchte ich mich herzlich bei Ihnen, liebe Frau Fritz, bedanken, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen!

Astrid FritzIch danke Ihnen meinerseits, liebe Frau Planert!

Auf Ihrer Homepage habe ich mit großem Interesse Ihre, für mich sehr spannende, Vita gelesen. Gibt es darüber hinaus noch ein paar ganz aktuelle Ergänzungen, die Sie uns verraten möchten?

Astrid FritzNun ja, vielleicht Folgendes: Seit meinem Romanerstling 2003 mit der "Hexe von Freiburg“ lebe ich in der Region Stuttgart, bin also für meine Begriffe ungewohnt bodenständig geworden. Durch meine vielen Lesereisen ins Badische liebäugele ich allerdings immer stärker mit einem Umzug zurück ins Badische. Vielleicht ja ein Projekt für das kommende Jahr …

In Ihrer beeindruckenden Sammlung an selbstgeschriebenen Büchern dominieren die historischen Romane. Sie haben Tiermedizin, Theaterwissenschaft, Literatur und Romanistik studiert. Eine vielfältige Mischung. Wann entfaltete sich Ihre Leidenschaft zur Geschichte?

Astrid FritzDas geht auf meinen Klassenlehrer am Gymnasium zurück, der Deutsch und Geschichte unterrichtete und uns Schülern nicht nur Jahreszahlen beibrachte, sondern die Alltagsgeschichte der Menschen von damals nahebrachte. Das entfachte nicht nur mein Interesse an historischen Romanen, sondern ich entschied mich auch, nach einem kurzen Intermezzo in der Tiermedizin, zum Literaturstudium. Nach meinem Studium, das immer auch geschichtliche Aspekte einschloss, schrieb ich mit meinem Freund Bernhard Thill einen Freiburg-Führer, aus dem heraus schließlich meine Idee entstand, selbst einen historischen Roman zu schreiben, und zwar über Catharina Stadellmenin, die in Freiburg 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde.

In Ihrem Buch "Der dunkle Himmel" findet der Leser ein hilfreiches Glossar für die zahlreichen älteren Begriffe. Als Romanistin und Germanistin ist dies nur ein kleiner Einblick in die Materie. Gab es während des Schreib- und Recherche-Prozesses Bezeichnungen, die Ihnen bislang unbekannt waren?

Astrid FritzO ja, immer wieder, vor allem beim Studium älterer Quellen oder Aussagen von Zeitgenossen. Seit Beginn meiner Schreibarbeit notiere ich mir solche „alten“ Begriffe in einer Datei, sortiert nach Epochen. Wahrscheinlich liegt es schon auch an meinem Studium, dass ich nicht nur Spaß am Erzählen von Geschichten habe, sondern auch an der Sprache selbst.

Zum Thema Recherchearbeit interessiert mich sehr Ihr Vorgehen beim Schreiben. Haben Sie zwischendurch viel recherchiert oder gab es vorab eine Zeit, in der Sie sich intensiv damit beschäftigt haben?

Astrid FritzIn der Regel verläuft es so: Ich habe eine Romanidee, die ich in ganz groben Zügen in einer Art Exposé niederschreibe (was dann auch mein Verlag zu sehen bekommt), dann recherchiere ich erst einmal über zwei, drei Monate lang zum Thema und den historischen Hintergründen. Wenn ich dann mit dem eigentlichen Schreiben beginne, kann es zwischendurch immer mal sein, dass noch etwas vertieft werden muss, ich also noch einmal in eine Art Detail-Recherche gehe.

Ihr Nachwort habe ich mit großem Interesse gelesen und mich gefragt, ob diese Zeilen von Anfang an geplant waren oder eher durch die globale Entwicklung entstanden sind?

Astrid FritzTatsächlich entstehen meine Nachworte immer am Schluss, auch wenn ich mir hin und wieder im Schreibprozess Notizen mache, was für das Nachwort interessant sein könnte. Insofern spiegeln sich in dem von Ihnen erwähnten Nachwort zum „Der dunkle Himmel“ auch ganz aktuelle Entwicklungen.

Seinerzeit war Cholera eine Erkrankung, die sich durch den globalen Handel auf der Erde verteilte. Mit Corona begann das ähnlich, nur wesentlich schneller. Ist das zum Beispiel eine der Parallelen, die Sie in Ihrem Nachwort erwähnt haben?

Astrid FritzGanz sicher ist das eine der Parallelen. Nur brach die Cholera damals nach dem verheerenden Vulkanausbruch vorerst in den von der Katastrophe unmittelbar betroffenen asiatischen Ländern aus, die Ausbreitung nach Europa dauerte wesentlich länger als die Ausbreitung von Krankheiten heute, im Zeitalter des Flugverkehrs und Massentourismus. In unseren Breiten wüteten im „Jahr ohne Sommer“ eher typische Hunger-Krankheiten wie Typhus oder tödlicher Durchfall.

Ein verheerender Vulkanausbruch, wie seinerzeit Tambora und seine globalen Auswirkungen, könnten uns heute vermutlich ähnlich treffen. Hatten Sie beim Schreiben auch die Vorstellung, wie man heutzutage mit einer solchen Naturgewalt umgehen würde?

Astrid FritzJa, das hatte ich immer wieder, und dann kam es ja im Juli 2021 sogar zu dieser schrecklichen Flutkatastrophe im Ahrtal. Da hatte sich mir bestätigt, wie hilflos wir Menschen gegen solche Naturkatastrophen sind. Ich fürchte sogar, wir sind noch verletzlicher als die Mensch in früheren Zeiten, da wir von einem hohem technischen Standard abhängig sind, wie Strom, Fließendwasser, Internet oder Handy. Von einer Infrastruktur also, die extrem schnell und leicht zerstörbar ist. Zugleich sind uns grundlegende Überlebenstechniken verloren gegangen, wie z.B. Feuermachen mittels Funkenschlag oder das Erkennen essbarer Wildpflanzen.

Sie arbeiten derzeit an dem Roman "Der Totentanz zu Freiburg", wieder ein historischer Roman. Was fasziniert Sie an dieser doch recht (aus heutiger Sicht) entbehrungsreichen Zeit?

Astrid FritzVielleicht ja gerade was, was ich oben beschrieben habe: Die Menschen waren noch näher „am Leben dran“, und die Gemeinschaft galt viel mehr als heute. Auch der Glaube an Gott gab großen Halt. Zugleich aber erlebten unsere Vorfahren natürlich sehr viel Grausamkeit und Willkür, gerade auch die Frauen. Aber dieser letzte Aspekt gilt ja leider noch heute in vielen Teilen der Welt.

Wie viel Stunden arbeiten Sie in der Regel am Tag? Gibt es eine Art bestimmter "Werkzeuge", die Sie beim Schreiben nutzen, wie zum Beispiel Musik oder Kerzenlicht?

Astrid FritzMein Arbeitstag ähnelt einer Angestellten, die ins Büro geht: Spätestens um neun Uhr sitze ich am PC, schreibe bis gegen ein Uhr (vormittags ist meine beste Zeit), dann gibt es eine ausgiebige Mittagspause mit Essen und frischer Luft, und danach geht es weiter mit bis zum frühen Abend, indem ich das Geschriebene nochmals überarbeite oder Mails beantworte, Organisatorisches erledige, Lesungen vorbereite usw. Vor allem beim Schreiben selbst brauche ich Ruhe, keinerlei Ablenkung, ich könnte dazu also niemals in einem Café sitzen. Oder wie manche Literaten abends bei einem Glas Wein schreiben. Eine Zeitlang liebte ich Haribo als Nervennahrung, aber da das ziemlich schnell auf die Hüften schlägt, verkneife ich mir das inzwischen.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Werken, liebe Frau Fritz und freue mich schon sehr auf Ihr nächstes Buch, welches ich mir schon ausgesucht habe: Der Ruf des Kondors.

Astrid FritzDanke, liebe Frau Planert, auch Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Schreiben. Und viel Spaß beim Lesen des „Kondors“!

 


 Das Buch "Der dunkle Himmel" ist am 22.03.2022 im Rowohlt-Verlag erschienen.

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3499005921
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499005923

19. März 2021

Frühlingsangebote


 Heute starten meine Frühlingsangebote mit Thalia Deal der Woche:


1. Thalia Deal der Woche 19.-25.03. Drachenseele

2. Thalia Deal der Woche 26.03.-01.04. ¿Identität? (Teil 1 Sehnsucht)

3. Thalia Deal der Woche 02.-08.04. ¿Identität? (Teil 2 Vergessen)

4. Thalia Deal der Woche 09.-15.04. Auronja - Reise zur Wüstenstadt


Highlight der Angebote macht dann mein neues Buch, welches am 25. März 2021 erscheint:

5. Thalia Deal der Woche 16.-22.04. Jokers Spur – NEUERSCHEINUNG


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung!





26. Februar 2021

Geschäftsaufgabe

 Am Wochenende erreichte mich eine Mail, über die Geschäftsaufgabe meines ehemaligen Verlages.

Die Geschäftsführerin geht nun in den wohlverdienten Ruhestand, ohne jedoch einen Nachfolger gefunden zu haben.

 

Die verbleibenden Bücher (Rubor Seleno – Seleno – Felis Vigor – Vigor sowie Drachenseele) können ab 4 Bücher (je 1 € pro Buch zuzüglich Porto) beim Verlag (Homepage ist bereits vom Netz):

amicus-verlag@t-online.de

bestellen werden.


Restliche Exemplare werden anschließend vernichtet. :(

Einige Exemplare habe ich noch vorrätig, wer interessiert ist, dem signiere ich gern die Bücher. 

28. September 2020

17. Jubiläum

 Jubiläums-Wochen

In diesem Jahr feiere ich mein 17. Jubiläum (17.11.) und nehme dies zum Anlass euch folgende Angebote zu präsentieren:

Rubor Seleno wird es vom 02.10.2020 bis zum 08.10.2020 für 0,99 €
 
Seleno vom 09.10.2020 bis zum 15.10.2020 für 0,99 € 
 
Agoniten vom 16.10.2020 bis zum 22.10.2020 
für 0,99 € 
 
Der Bär mit der Brille (Kinderbuch) vom 23.10.2020 bis zum 29.10.2020 
für 0,99 € 
 
Drachenseele (Jugendbuch) vom 30.10.2020 bis zum 05.11.2020 
für 0,99 € 
 
Weihnachtliches Wunder (für die ganze Familie) vom 06.11.2020 bis zum 12.11.2020 
für 0,99 €
sowie
¿Identität? (Thriller) 0,99 € vom 13.11.2020 bis zum 19.11.2020 für 0,99 € geben.

In dieser Zeit biete ich die Taschenbuch-Erstauflage von Seleno - Felis Vigor - Vigor und Drachenseele für 7,00 € zuzüglich Porto an. 

Ich freue mich auf euren Kontakt per Mail oder hier als Kommentar.





1. September 2020

Neuigkeiten

Heute stelle ich euch das #Cover zu meinem aktuellen Romanprojekt „#Jokers #Spur“, der zurzeit noch in #Arbeit ist, vor
Nach „Herzensspuren“ und „Spurenlabyrinth“ komplettiert „Jokers Spur“ den Dreiteiler.


Auf dem Rückweg vom Melt-Festival wird der 19-jährige Songwriter und Bandleader Joker bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt.
Auf seinem Weg der Genesung kämpft er unter anderem mit seinen fehlenden Erinnerungen, die Wochen über den Unfalltag hinausgehen. Sogar der grandiose #Erfolg auf dem Festival ist für ihn wie ausgelöscht.
Kaum ist er wieder zu Hause, sucht ihn die Polizei auf. Er wäre ein wichtiger# Zeuge in einem brisanten #Mordfall. Ausgerechnet an diesem Tag gesteht ihm seine Mutter eine jahrelange Lüge, die Joker recht unglaubwürdig erscheint.
Mit viel #Glück entgeht er kurz darauf einem Mordanschlag.
Eine #Kettenreaktion folgt, die Jokers #Leben völlig aus der Bahn wirft, und er sich wenig später in einem #Zeugenschutzprogramm wiederfindet.

Das ansprechende Cover hat mir die liebe Juliana @farbenmelodie.coverdesign kreiert.
Damit bin ich so glücklich, dass ich Juliana gewiss noch weitere Werke anvertrauen werde.
Mit einem solch fantastischem Cover vor #Augen schreibt sich der #Roman gleich viel leichter.

Wie immer freue ich mich auf eure zahlreichen #Reaktionen, eure vielen #Fragen und unzähligen #Bestellungen.


 

4. Juni 2020

Ein Liebeslied

Ich habe euch lange genug auf die #Folter gespannt!

Das #geheimnisvolle #Geräusch, war das #Liebeslied einer #Maulwurfsgrille!
#gesehen haben wir diese zwar noch nicht, aber nach diesem #Video waren wir uns sicher:



Hättet ihr das gewusst?

2. Juni 2020

Das geheimnisvolle Geräusch!

Kennt ihr sowas?

Ihr liegt müde im Bett, wollt schlafen und dann ist da dieses Geräusch!
Ein hohes ständige Klirren oder Surren.
Irgendwann ist eure Müdigkeit groß genug um darüber einzuschlafen.
Am nächsten Morgen ist es dann wieder still.
Doch am kommenden Abend ist es wieder da ...

Zunächst hatte mein Mann und ich die Vermutung, es könnte sich um einen alten Kühlschrank eines Nachbarn handeln, zumindest aber ein Haushaltsgerät, welches das unangenehme permanente Geräusch verursachte.
Als mein Mann dann an jenem Abend im Garten auf die Suche ging, kam er kurz darauf zu mir und fragte mich: „Was würdest Du sagen, wenn dieses Geräusch aus unserem Garten kommt?“
Echt jetzt?



Ich konnte es mir nicht vorstellen und begleitete ihn in den nächtlichen Garten. Der Aufforderung meines Mannes folgend, ging ich in mein Gemüsebeet, wo das Geräusch tatsächlich seinen Ursprung zu haben schien. 
Mit einem Schritt war es dann verstummt. 
Ich ging zurück und es begann wieder von Neuem.

Inzwischen weiß ich, dass es kein unterirdischer Gefrierschrank ist, der dieses Geräusch verursacht, sondern ...

Wisst ihr es???

21. April 2020

Gewinner zum „Oster Ei 2020“

Vielen Dank für Eure zahlreichen Zuschriften
Ich habe mich über eure eifrigen Teilnahmen sehr gefreut.

Interessant fand ich dabei, dass nur 70 % meiner Leser zu Frage 1 ausgestiegen wären.
Zu Frage 2 gab es recht unterschiedliche Ideen, was dem jungen Mann widerfahren sein könnte. Es las sich äußerst spannend!
Zur letzten meiner Frage gab es zu meiner Freude viele Leser, die den Isegrim- / Spielberg-Verlag kennen.

Hier nun aber die Gewinner meiner Verlosung:


Je 1 Taschenbuch haben Gudrun Elsner, B. Schütte sowie Olga Löwke gewonnen.
Je 1 eBook haben Evelyn Brandt, Thomas Zweig und Josy Mehrpfot gewonnen.



Herzlichen Glückwunsch!

Alle Gewinner werden benachrichtigt.

6. April 2020

Oster Ei 2020

Herzlich Willkommen zum Oster-Ei 2020!

Ich hoffe Ihr seid alle gesund und habt ein wenig Zeit und Lust, euch auf eine kleine Reise mein ausgesuchtes Buch einzulassen.

Sofern Ihr mögt, dürft Ihr am Ende des Textes drei kurze Fragen beantworten und erhaltet damit die Chance eines von 3 eBooks sowie 3 Taschenbücher zu gewinnen.


Auszug aus dem Kapitel "Freie Tage" aus dem Buch "Flügel der Dunkelheit"


Obwohl der Weg über die Autobahn wesentlich schneller gewesen wäre, wählte Liana die Landstraße. Im Dunkeln erkannte sie kaum noch etwas von den Ortschaften und doch genoss sie die Eintracht der Dörfer, Felder und Wälder. Sie fühlte sich trotz aller Aufregung ausgeruht, freute sich sogar auf den Dienstbeginn am Mittag. Sie fuhr an einem alleinstehenden Haus an einem Waldrand vorbei. Dann folgten einige Kilometer dichter Wald. Die Baumkronen wuchsen über der Straße zusammen, sodass sie im Licht der Scheinwerfer wie ein Tunnel aussah. Die Stadtgrenze konnte nicht mehr allzu weit sein. Ein Stück voraus glaubte Liana am Straßenrand ein Reh, jedenfalls ein Tier zu erkennen. Sofort nahm sie den Fuß vom Gas und schaltete das Fernlicht herunter.
Sie schaute kurz in den Rückspiegel, um sich zu vergewissern, dass kein anderes Auto angerast kam. Zur Sicherheit drosselte sie die Geschwindigkeit. Zunächst erfasste sie nur wage Bewegungen in der Dunkelheit, die sie nicht zuordnen konnte. Nur eine dunkle Silhouette verharrte am Straßenrand. Hoffentlich sprang das Vieh nicht plötzlich vor ihr Auto. Besser, sie wartete, bis es verschwand, schließlich hatte sie Zeit. Liana bremste ungefähr zwanzig Meter vor dem Schatten ab und hielt ihn weiter im Blickfeld.
Für den Moment stockte ihr der Atem. Das war kein Tier!
Eine Gestalt, ein Mensch. Ob das ein Trick war, um sie aus dem Wagen zu locken, um sie auszurauben? In Gedanken sah sie sich schon als vermisste Person in der Fernsehsendung ‚Aktenzeichen XY ungelöst‘. Man würde das Auto der Vierundzwanzigjährigen ohne Spuren von Gewalt vorfinden. Liana verspürte leichte Übelkeit in der Magengegend. Weit und breit keine andere Menschenseele, sie wäre leichtsinnig, würde sie hier aussteigen. Es passierten heutzutage so viele Verbrechen, andererseits war sie Ärztin, verpflichtet Menschenleben zu retten. Was, wenn dieser jemand dort vorn selbst Opfer einer Gewalttat geworden war und Hilfe benötigte?
Sie wog ab, was sie tun sollte, schließlich siegte die Ärztin in ihr. Sie zog die Handbremse an, um auszusteigen. Im Licht der Scheinwerfer ging sie noch etwas zögerlich auf die Person zu. Mit jedem Schritt erkannte sie Einzelheiten. Von der Körperstatur her, breite Schultern, Bartwuchs, musste es sich um einen Mann handeln. Er verharrte in gekrümmter Haltung am Straßenrand. Ein hörbares Stöhnen brachte ihren Herzschlag auf Hochtouren. Wenn das hier ein Überfall werden sollte, dann waren die Methoden aber ziemlich gemein.
Nein! Es sah so gar nicht danach aus, eher, als habe der Mann eine schlimme Verletzung. Vermutlich kam sie genau zur rechten Zeit, um zu helfen. Ihre Schritte wurden fester, schneller und zunehmend erfasste sie Einzelheiten.


  1. Wie würdet Ihr euch an Stelle von Liana verhalten?
  2. Könnt Ihr euch vorstellen, was dem Mann am Straßenrand widerfahren ist?
  3. Kennt Ihr bereits Bücher aus dem Isegrim-Verlag? Falls ja, welche?
Eure Antworten könnt Ihr mir gern hier als Kommentar, bei Instagram hinterlassen oder über meine Homepage als Email direkt bis einschließlich 20.4.2020 an mich schicken.

Viel Glück und bleibt gesund!

15. Oktober 2019

#Halloween- #Gewinnspiel auf #Instagram

 Gewinne eines dieser 7 #Bücher!

Schreibe bis zum 31. Oktober 2019 einen #Kommentar worin Du drei #Personen benennst, die gern lesen.
Erhöhe Deine #Chancen auf ein #Buch in dem Du diesen #Beitrag  bis zum 31. Oktober 2019 teilst. Benutze dafür folgende #Haschtags:

#Felisvigor

Darüber hinaus kannst Du auf meiner #Homepage einen #Gratisroman herunterladen.




Nun wünsche ich Dir viel #Spaß und freue mich auf Deine Teilnahme!



16. Juli 2019

Auf der Suche nach einer spannenden Urlaubs-Lektüre?


Da möchte ich euch meine Thriller- Trilogie 📚 ans Herz legen.

Schauplatz ist das wunderschöne Land Kolumbien, später auch die Karibik-Küste mit den 🏝 Sandstränden, türkisfarbenen Meer Palmen und exotischen Gerichten. 


¿Identität? Teil 1  
Katharina reist im Auftrag ihrer Firma nach Bogotá und trifft auf den charismatischen Geschäftsmann Antonio Nicoljaro, der aufgrund seiner defekten Kniegelenke im Rollstuhl sitzt - und verliebt sich in ihn.
Eines Tages wird sie im Park überfallen. Sie erwacht in ihrem Bett, kann sich an die vergangenen Stunden nicht mehr erinnern. Ein befreundeter Arzt von Antonio stellt Rückstände einer Wahrheitsdroge in ihrem Blut fest. Während sie wenig später eine mysteriöse E-Mail aus Deutschland erhält, liegt Antonio nach einer Explosion unter den Trümmern seines Hauses. Er überlebt schwer verletzt, verschwindet aber spurlos aus dem Krankenhaus. 

Nicolás Rodriguez erinnert sich weder an seine Frau Falicia noch seinen besten Freund Juan und sein Vater kommt ihm ebenfalls unbekannt vor. Niemand scheint ihm die Wahrheit sagen zu wollen, was seinen Gedächtnisverlust ausgelöst hat. Erst langsam kommt er dahinter, dass er sechs Monate als Geisel gefangen gehalten und gefoltert wurde. Mit der Zeit entdeckt Nicolás noch einige Unstimmigkeiten, die zusammen mit seinen Fähigkeiten, seinen bruchstückhaften Erinnerungsfetzen einfach nicht in sein Leben als Nicolás Rodriguez zu passen scheinen. Nachdem seine Yacht unter mysteriösen Umständen explodiert, er selbst aber überlebt, bleibt ihm zunächst keine andere Wahl, als sich seinem dominanten Vater unterzuordnen. Er nimmt seinen Job als Bodyguard wieder auf. Während eines Attentats an seinen Vater gerät Nicolás in die Schusslinie, wird dabei lebensgefährlich verletzt. Was mit diesem Ereignis ins Rollen kommt, ist durch nichts mehr aufzuhalten.

Nach dem Tod seines einflussreichen Vaters, Enrique Rodríguez, tritt Nicolás Rodríguez in dessen Fußstapfen und übernimmt seine Geschäfte. Ganz bewusst verdrängt er damit seine eigene, wahre Identität. 
Bereits nach den ersten Tagen wird Nicolás deutlich, auf welchen gefährlichen Seiltanz, zwischen Leben und Tod, er sich wirklich eingelassen hat und dass es hier um viel mehr geht, als es zunächst den Anschein hat. Schnell wird ihm klar, dass seine vier Leibwächter ihn nur bedingt schützen können. 
Als Nicolás bemerkt, dass ihm seine eigenen Leute misstrauen und ihn aus dem Weg räumen wollen, sitzt er bereits in der Falle und niemand, das weiß er, wird ihm helfen können. 


28. Mai 2019

Gewinn ein Taschenbuch!



Zusammen mit attraktiven #Goodies könnt ihr eines von fünf Bücher gewinnen.

Alles was ihr bis zum 10. Juni dafür tun müsst, ist mit folgenden Hashtags
#flügelderdunkelheit
#Isegrimverlag
3 Personen markieren, die gern Bücher lesen oder an eines meiner Werke interessiert sind. Jeder kann mitmachen, so oft er möchte.

Wer das #Gewinnspiel auf Instergram oder auf FB bis zum 10. Juni 2019 teilt, erhält die doppelte Gewinnchance.

Die #fünf #Gewinner werden am 12. Juni 2019 bekannt gegeben.

12. April 2019

Gewinnspiel Seleno

Hiermit lade ich euch herzlich zum Gewinnspiel "Seleno" ein!



Zur Buchreihe
Das Wort „Selenorisch“ leitet sich von der griechischen Göttin des Mondes „Selene“ ab.  Meine selenorischen Bücher lehnen also einer mittelalterlichen Zeit an, die unter dem Einfluss zweier unter-schiedlicher Mondkräfte steht. Sie erzählen sagenhafte Geschichten wahrer Freundschaft und tiefer Gefühle.
Alle selenorische Geschichten sind durch Orte, Personen und Ereignisse miteinander verknüpft. Das heißt, die wechselnden Hauptfiguren der einzelnen Bücher können damit auch in einem anderen Buch als Nebenfigur auftauchen.

Seleno ist der zweite Teil der Reihe, kann aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Wie die meisten von euch sicherlich wissen, könnt ihr euch den ersten Teil des Buches von meiner Homepage herunterladen!

Buchinhalt
Mit einem außergewöhnlichen Ritual gewinnt Gerrit sein Augenlicht zurück. Seine veränderten Fähigkeiten stellen ihn immer wieder vor neue Herausforderungen, bis er Zusammenhänge mit den Prophezeiungen aus den alten Büchern zu erkennen glaubt.

Um ein Taschenbuch zu gewinnen, beantwortet mir bitte folgende drei Fragen:

Frage 1: Mit welchen Worten begrüßt Gerrit seine Endana, nachdem sie sich im Spiegel betrachtet hat? (Leseprobe verrät euch die Antwort)
Frage 2: Kennt ihr bereits ein Werk aus meiner Feder? Wenn ja welches? Wenn nein, welches würde euch am meisten Interessieren?
Frage 3:  Auf meiner Homepage könnt ihr euch einen Gratisroman herunterladen. Ist dieses Angebot für euch interessant?

Unter allen korrekten Antworten verlose ich 20 Taschenbücher "Seleno" (im Wert von je 10,00 €)

Da ich für dieses Buchverlosung ohne jegliche Unterstützung finanziere, bitte ich um Verständnis, dass ich das Porto von 3,00 € berechnen muss.

Dankeschön!

25. Februar 2019

Leipziger Buchmesse-Aktion

Anlässlich der Leipziger Buchmesse vom 21. - 24. März 2019 konnte ich Tolino-Media für den Thalia Deal der Woche gewinnen:


Ich freue mich sehr, dass ich euch vom 15.3. - 21.3.2019 gleich 2 Bücher vergünstigt anbieten darf:

Für Fantasy-Fans das Buch "Auronja"  und den 1. Teil des kolumbianischen Thrillers "¿Identität?" für jeweils 0,99 €.




Vom 22.3. - 28.3. stehen dann "Drachenseele"  und den 2. Teil  von "¿Identität?ebenfalls für 0,99 € im Angebot. 

Das Taschenbuch von Drachenseele erhaltet ihr in dieser Zeit ebenfalls vergünstigt für 5,00 € (nur solange der Vorrat reicht).



13. Januar 2019

Start ins Jahr 2019

Ich wünsche euch allen einen grandiosen Start ins Jahr 2019!

Aufgrund der positiven Resonanz bleibt der Gratisroman auf meiner Homepage zunächst noch online!

Vielen Dank für Eure zahlreichen Zugriffe und netten Kommentare!


Das Januar Taschenbuchangebot für Euch

5,00 €

Textschnipsel:
Er fasste sich an seine Stirn und schaute zu Boden, in dem er zu versinken wünschte.
„Ich wollte nur wissen, ob es dir wieder gut geht?“
Er nickte kurz. „Ja, alles bestens.“ Ein paar Worte mehr wären angebrachter, doch ihm fiel nichts anderes ein.
„Fein! Nachdem wir uns jetzt schon so oft morgens gesehen haben und nun auch Nachbarn sind, hättest du vielleicht Lust heute zum Abendessen rüber zu kommen? So gegen 18:00 Uhr?“
„Ich – ich weiß nicht.“ Marcus ärgerte sich innerlich für sein Gestammel, mit dieser überraschenden Situation wusste er nicht umzugehen.
„Na ja, kannst es dir noch überlegen.“ Sie ging zur Wohnungstür. „Ich wohne hier auf der Etage, gleich links die Tür.“
Marcus war einfach nicht in der Lage, ihr zu antworten, und nickte deshalb nur. Sie zwängte sich durch den verbleibenden Türspalt. „Falls es dich interessiert, ich probiere gerade ein neues Rezept aus. Es nennt sich Drachengulasch.“ Ihre Augen blitzen kurz auf, dann zog sie die Wohnungstür von draußen zu.
Wie zu Stein erstarrt, verharrte Marcus auf der Stelle im Wohnzimmer. Er fühlte sich wie in einem Film. Erst diese zweifelhafte Diagnose heute Vormittag, die Überraschung mit der renovierten Wohnung und zur Krönung diese zuckersüße Nachbarin, der man unmöglich widerstehen konnte. Diese wachen wunderbaren Augen und dieses magische Lächeln mit den Grübchen. Marcus lies seine Gedanken ziehen, dabei schloss er für einige Minuten die Augen.

Bei Interesse schreibt mir einfach eine Mail an info[at]Angela-Planert.de