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8. September 2013

KOSTENFREIE E-BOOKS ...

... waren anfangs ein effektives Mittel um einen neuen E-Book-Titel unter die Leser zu bringen.
Inzwischen hat sich nicht nur der E-Book-Markt verändert, auch das Verhalten der Leser hat sich sehr gewandelt.

Warum ich meine Werke nicht kostenfrei anbiete:


Der Wert eines Buches steht in keiner Relation zu der Arbeitszeit, die in ihm steckt.


Schreiben und Lektorat
Abgesehen von den unzähligen Stunden Schreibarbeit (beim Thriller ¿Identität? kamen darüber hinaus diverse Recherchearbeiten) sowie dem Herzblut einer Geschichte, kommt das mehrfache Überarbeiten.

Am Ende nimmt sich ein Lektor den Text vor, verbessert, korrigiert den Roman und sendet den Text an den Verfasser zurück. Die Änderungen übernimmt der Schriftsteller oder lehnt sie ab.
Oft entstehen bei diesem Vorgang doppelte Leerzeichen, Endungen verschwinden und Satzzeichen sind zu viel. Nach der erneuten Durchsicht geht der Text wieder an den Lektor zum nächsten Durchlauf.
Dieser Prozess wiederholt sich je nach Textlänge und zieht sich über Monate hinweg. 
Ein Lektorat kostet zwischen 3 € bis 5 € pro Normseite (Normseiten haben ca. 1600 Anschläge pro Seite).

Cover

Nebenbei braucht ein E-Book natürlich ein ansprechendes Cover. Wer nicht die Gabe hat, dies selbst zu gestalten, sucht sich einen Grafiker.
Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Vereinbarungen zwischen Schriftsteller und Grafiker. Manche Grafiker haben eine zeitliche Nutzungsbeschränkung. Das bedeutet, nach z. B. drei Jahren muss man das Cover neu erwerben.

Das Setzten

Viele Schriftsteller setzten ihre Texte selbst. Sie entscheiden, wo ein Absatz, eine neue Zeile oder ein neues Kapitel beginnt.

Das Umwandeln
Jedes E-Book muss in ein spezielles Format umgewandelt werden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Programmen, die das Werk in eine E-pub, Mobi oder PDF umwandeln können. Hierbei gibt es Vieles zu beachten, damit am Ende 
z. B. der Zeilenabstand stimmt.

Die Werbung
Kein E-Book verkauft sich von selbst. Solange es bei Amazon im Regal steht, wird der Leser schwer sein ersehntes Buch finden. 
Und jetzt geht die Arbeit für den Schriftsteller erst richtig los. Er organisiert Lesungen, lässt Plakate für Buchläden drucken oder Lesezeichen und bemüht sich im Internet über Twitter, Facebook & Co auf sein Werk Aufmerksam zu machen.
Bei der Masse an E-Books, keine leichte Aufgabe!

Mit diesem kleinen Artikel hoffe ich meinen Lesern einen Einblick ermöglicht zu haben, was hinter der Veröffentlichung eines Buches steckt.


Zum Thema EINBLICKE!
Um dennoch meinen Lesern einen Einblick in meine Werke zu geben, biete ich nur auf Beam eine kostenfreie Sammlung von Leseproben sämtlicher Werke an.
Nach dem Motto: Lesen auf eigene Gefahr! ;)







31. Juli 2013

Mondgeschenk für Rubor Seleno

Bis vor wenigen Minuten ging ich zum wiederholten Male den Text von Rubor Seleno durch. Dort fehlte noch ein Leerzeichen, Seiten später ein Komma ...

Um etwas Abstand zu bekommen, widme ich mich zwischendurch einer anderen Aufgabe: 
Das Signieren eines gedruckten Buches »Rubor Seleno«, welches nun auf die Reise zu einem neuen Leser geht.

Meine Gedanken gehen an jenen Tag zurück, als ich einige Stunden mit dem Hund im Wald unterwegs war. Plötzlich tauchte Gerrit mitten auf dem Waldweg auf und lud mich ein, seine Abenteuer zu erleben. 
Vergleichbares hatte ich bis zu jenem Moment noch nicht erlebt. In meiner Phantasie durchlebte ich die Zeit mit ihm im Kloster, dann später bei Vamun. Ich fühlte seinen Schmerz, seine Einsamkeit, seine Verzweiflung, ja auch seine Lebendigkeit, als er dem Medaillonträger entwischte.
Dieses Erlebnis begleitete mich über ein Jahr und ich fing an nachts von Gerrit von seinem Leben zu träumen.
Erst zwei Jahre später, angeregt durch das Schreiben meiner inzwischen geliebten Morgenseiten, begann ich am 24. Januar 2004, Gerrits Geschichte aufzuschreiben. Ich wurde süchtig, wollte ich doch wissen, welches Schicksal Gerrit zugedacht war. Oft schrieb ich bis spät in die Nacht und gleich am Morgen ging es weiter. Am 26. März war der Text für Rubor Seleno fertig verfasst.
Damit nahm auch mein Schicksal seinen Lauf.

Innerhalb eines Jahres entstanden die Manuskripte für die ersten vier selenorischen Bücher.

Ich muss gestehen, das erste Buch ist und bleibt, sowie die erste große Liebe, etwas ganz besonderes und hat mich nie wirklich losgelassen.
Der Wunsch das Buch komplett neu zu überarbeiten, besonders nach dem Absolvieren verschiedener Schreibkurse, erfüllte sich mit der Rückgabe der E-Book Rechte.
Ende März 2013 konnte ich mein Werk neu präsentieren, doch damit nicht genug.
Mir eröffnete sich ein weiteres Mondgeschenk:
Den großartigen Lektor, Jörg F. Nowack, der in dieses Buch seine ganze Leidenschaft gesteckt hat. 


Danke Jörg!

Seit August präsentiert sich Rubor Seleno nicht nur im neu lektorierten Text, sondern auch mit einem ganz neuen magischen Kleid!


Zum Inhalt:

Gerrit wächst als Findelkind im Kloster der Selenoriten heran. Bereits dort zeichnet er sich durch besondere Begabungen aus. Seine Ausbildung auf der Burg des geheimnisvollen Vamun ruft fatale Veränderungen in ihm hervor. Er selbst fühlt sich zum Meer sowie zu einer rätselhaften Burgruine hingezogen und forscht insgeheim nach seinen Wurzeln. Eines Tages wird Gerrit von schwarzgekleideten Gestalten gefangen genommen und auf ein Schiff verschleppt.

Unter dem Einfluss zweier gegensätzlicher Mondkräfte erzählt dieser spannende Fantasy-Roman eine mittelalterlich anmutende Geschichte. Er verknüpft sie mit alten Sagen und Legenden über den Mond und seine Energien.