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28. Juli 2015

Interview von Christiane Petra


Letzte Woche durfte ich Gast auf einer ganz besonderes interessanten Seite sein. Vielen Dank dafür!
Christiane Petra hatte in Ihrem Interview eine für mich bewegende Frage gestellt, die ich gern an dieser Stelle aufgreifen möchte:

Wenn Sie für ein Genre entscheiden müssten und in Ihrem Fall nur noch dafür schreiben dürften, welches wäre das und warum?

»Puh! Eine schwierige Frage. Eine Zeit lang war ja ›Drachenseele‹ sehr beliebt, im
Augenblick scheint es eher der Thriller zu sein. Müsste ich mich tatsächlich entscheiden, würde ich glaube ich bei meiner ›selenorischen Reihe‹ bleiben. Das ist MEINE Welt.«


Über meine Antwort denke ich nun schon seit ein paar Tagen nach. Zum Glück muss ich mich ja nicht entscheiden und doch hat mir diese Frage gezeigt, dass es offenbar mal wieder höchste Zeit ist, in meine ›selenorischen Welt‹ zurückzukehren.

Da gibt es wenigstens drei Projekte, die ich gern in Angriff nehmen möchte:

1) Vollständige Überarbeitung von "Felis Vigor" damit auch das Angebot des E-Books. (Bisher das einzige noch nicht überarbeitete Werk)


2) Das halbfertige Werk "Avis Fati" (Vogel des Schicksals zu vollenden). Denn am Ende des Buches "Agoniten" hat Elyian eine Vision, die von seinem Vater unterbrochen wird.
In "Avis Fati" wird er entgegen aller Ratschläge seiner Vision folgen ...


3) Und letztlich schwirren mir zahlreiche Ideen zu einer Fortsetzung zu "Auronja" im Kopf herum, um dann auch hier den Kreis zu schließen und das Geheimnis der beiden fremden Kinder Esther und Gavin zu lüften.

5. Mai 2015

Zu Beginn ...

 ... einer Lesung stelle ich mich als Schriftstellerin ja erst mal vor, damit meine Zuhörer wissen, wen sie da vor sich haben.
Auch meinen Lesern im Internet treten häufig mit Fragen an mich heran, die ich hiermit gern beantworten möchte:


In Berlin aufgewachsen, schrieb ich meine ersten Geschichten bereits zu Grundschulzeiten und fand in der Oberschule unter meinen Mitschülern begeisterte Leser.

Mit 17 Jahren verfasste ich mein vorerst letztes Werk auf einer 
mechanischen Schreibmaschine.

Nach einer medizinischen Ausbildung sowie zehn Jahre Berufserfahrung brachen meine Kinder eine entscheidende positive Veränderung in mein Leben. Durch das viele Vorlesen begann ich mir wieder selbst Geschichten auszudenken.

Im Frühjahr 1998 gründete ich in Berlin Lankwitz meinen ersten Gospelchor, die „Gospel Angels“, die heute nach dem Chorleiterwechsel unter dem Namen Gospel Motion singen.

Im Sommer 2000 zog ich mit meiner Familie ins nördliche Umland von Berlin, wo ich im Frühjahr 2002 den zweiten Chor, die Amaizing Voices gründete.

Die Nähe zum Wald und zu den Havelwiesen weckte meine verlorene Leidenschaft zum neuen Leben und am 
*17.11.2003 (mein Künstler-Geburtstag) 
begann ich wieder zu schreiben.

Erst nach dem Erscheinen meiner selenorischen Romane begann ich mich mit Heilsteinen zu beschäftigen und stieß zu meiner Überraschung auf Mondsteine.

Heute spielen nicht nur die Mondsteine eine wichtige Rolle in meinem Leben sondern der Einfluss des Mondes überhaupt.
Wenn die Gezeiten durch den Mond gesteuert werden, liegt es doch auch sehr nahe, dass wir Lebewesen, die zu einem großen Anteil aus Wasser bestehen, diese Kraft sinnvoll einsetzten können.


Besonders natürlich die selenorischen Romane, 
aber auch in
Drachenseele,


hat der Mond für den Protagonisten eine besondere Bedeutung.

Meine Bücher findet Ihr auf Amazon, Google Play, ThaliaWeltbildHugendubel, ect.  und die Taschenbüchern mit persönlicher Widmung direkt bei mir.




 Und nicht zu vergessen, dieser großartige Kalender:




29. November 2014

***Neuerscheinung***


*NEU*      AGONITEN      *NEU*
Schicksal des heiligen Priesters 
Selenorischer Roman V

Taschenbuch 442 Seiten für 12,70 €

E-Book für 5,49 €



Aufgewachsen im Regenwald muss der junge Elyian gegen seinen Willen die Priesterschule in Pachacamo besuchen. Nach seiner Weihe zum Priester der Baukunst zieht er mit seinem Großvater, einem angesehenen Baumeister, nach Campopamac, um eine Arena für Wettkämpfe zu errichten. Immer wieder offenbaren sich ihm geheimnisvolle Visionen, die er als Quetzal, einem Paradiesvogel aus Guatemala, erlebt. Wie durch ein Wunder überlebt er eine Katastrophe und wird fortan als Heiliger angesehen. Nach dem Tod seines Großvaters verbringt er viele Monde an der Stätte seines Wirkens, um das gemeinsam begonnene Werk zu vollenden. Eines Tages muss er gegen einen geheimnisvollen Fremden zu einem Wettkampf der besonderen Art antreten und landet auf dem berüchtigten Opferstuhl der Agoniten ...



AURONJA

Reise zur Wüstenstadt
Selenorischer Roman VII

*NEU*    Taschenbuch 404 Seiten für 11,70 €     *NEU*

E-Book für 5,49 €



Aurelius, Herrscher von Auronja hat alle Oasen mit den kostbaren Wasserreserven von seinen Soldaten besetzten lassen. Wer nicht verdursten will, flieht auf die eisige Hochebene. Bratarak, einst Lehrer im Dienste Aurelius, reist mit seiner Tochter Irina der Heilerin und einigen anderen Wüstenbewohner in das schneebedeckte Nachbarland. Dort begegnet sie dem jungen Krieger, den die Hochländer »Filius« nennen. Warum dieser junge Mann seit langer Zeit fern seiner Wüstenheimat lebt und welches unglaubliche Geheimnis er verbirgt, ahnt niemand der Flüchtlinge. Doch dann stellt sich heraus, dass der meist schweigsamen Krieger einst Schüler von Bratarak war. Filius wenige Äußerungen verwirren Bratarak oft mehr als sie ihm helfen. Um das Geheimnis um den jungen Krieger zu lüften, beschließt der Lehrer ihn auf eine gefahrvolle, fast aussichtslose Reise nach Auronja zu folgen ...

21. Oktober 2014

Agoniten - Vorschau

AGONITEN
Schicksal des heiligen Priesters
Selenorischer Roman V

Aufgewachsen im Regenwald muss der junge Elyian gegen seinen Willen die Priesterschule in Pachacamo besuchen. Nach seiner Weihe zum Priester der Baukunst zieht er mit seinem Großvater, einem angesehenen Baumeister, nach Campopamac, um eine Arena für Wettkämpfe zu errichten. Immer wieder offenbaren sich ihm geheimnisvolle Visionen, die er als Quetzal, einem Paradiesvogel aus Guatemala, erlebt. Wie durch ein Wunder überlebt er eine Katastrophe und wird fortan als Heiliger angesehen.

Nach dem Tod seines Großvaters verbringt er viele Monde an der Stätte seines Wirkens, um das gemeinsam begonnene Werk zu vollenden.
Eines Tages muss er gegen einen geheimnisvollen Fremden zu einem Wettkampf der besonderen Art antreten und landet auf dem berüchtigten Opferstuhl der Agoniten.


BEGEGNUNG
Elyian wagte nicht, sich zu bewegen. Die grüne Mamba züngelte mit ihrer Zunge in seine Richtung. Sie hatte ihn bemerkt. Bewegungslos verharrte er in seiner unbequemen Position, seine Hände stemmten sich mit gestreckten Armen auf den dicken Ast, während seine Beine in schwindelnder Höhe in der Luft hingen. Sein leicht nach vorn gebeugter Oberkörper verschaffte ihm den Vorteil, das Gleichgewicht etwas zu verlagern. Doch seine Kraft ließ schon merklich nach. In diesem Atemzug schien ihm das Zirpen der Grillen wie ein Hohngelächter. Lange konnte er in dieser Stellung nicht mehr ausharren. Augenblicklich hielt Elyian den Atem an, als das Reptil sich über seine linke Hand schlängelte. Ihr Kopf, damit ihre gefährlichen Giftzähne, entfernte sich weiter über kleinere Äste auf einen benachbarten Baum. Noch einen Moment wartete er, bis seine Arme vor Anstrengung zu zerreißen drohten. Tief einatmend schwang er das rechte Bein über den Ast, rutschte ein Stück zurück und lehnte sich mit dem Rücken gegen den Stamm. Das war knapp!

Mit einem Gefühl des Stolzes strich er wohl zum hundertsten Mal über seine neue Hose. Herrlich geschmeidig fühlte sie sich an. Erst kürzlich hatte er eine Würgeschlange erlegt und ihr die Haut abgezogen. Seine Mutter hatte ihm daraus eine Hose genäht und sie am Abend zuvor fertiggestellt. Elyian schloss die Augen. Auch am Vortag hatte er zum wiederholten Male einen Versuch gestartet, sie über seinen Vater auszuhorchen. Elyian wusste weder seinen Namen noch wie er ausgesehen hatte. Warum sie wohl nie über ihn reden wollte? Womöglich war er ein schlechter Mann und Mutter sehnte sich danach, ihn zu vergessen, was er durch seine Fragen verhinderte. Vielleicht war er gestorben und Mutter schmerzte sein Verlust. Welche Möglichkeiten ihm in den Sinn kamen, er konnte nur vermuten, weshalb seine Mutter dieses Thema mied.
Ein süßlicher Duft stieg Elyian in die Nase. Fast ein wenig betörend roch es. Er öffnete die Augen und schaute sich um. Drei Bäume weiter entdeckte er die große, weiße Blüte einer Bromelie. Zwei Kolibris schienen darüber zu schweben. Elyian erkannte nicht die einzelnen flinken Flügelschläge der kleinen Vögel, die es ihnen ermöglichten, auf der Stelle zu fliegen. Während er sie beobachtete, fiel ihm die Erzählung des alten Mannes aus dem Dorf ein.
»Dieser Krieger war so gewandt, dass seine Gegner seinen Bewegungen kaum folgen konnten. Wie ein Kolibri fliegt, so behände reagierte er und erledigte einen nach dem anderen. Sein Sieg im Agon brachte seiner Familie hohes Ansehen.«
Zu gern hätte Elyian die Kriegsschule besucht, um auch ein angesehener Krieger zu werden, doch dafür müsste er seinem Zuhause den Rücken kehren. Als der Wind das Blätterdach hin und her wiegte, blendeten ihn vereinzelte Sonnenstrahlen; das holte ihn wieder in die Gegenwart zurück. Hier oben in den Baumkronen vergaß er oft die Zeit. Jetzt sollte er sich beeilen, nach Hause zu kommen. Mutter mochte es nicht, wenn sie auf ihn wartete. Zügig kletterte er den Baum hinunter und rannte den schmalen Pfad zurück. Gelegentlich sprang er über dicke Äste, die über seinem Weg hingen. Dabei fühlte er sich so lebendig, so glücklich. Auf der Lichtung blieb er kurz stehen. Der Anblick des heimischen Strandes, der am Fuß des dicht bewachsenen Berges vor ihm lag, überwältigte ihn wie jedes Mal. Nach seinem Empfinden zählte er zu den schönsten Orten zwischen dem weißem und rotem Mond. Niemals wollte er diesen Ort vergessen. Dieser Gedanke stimmte ihn nachdenklich. Solange er sich erinnern konnte, lebte er hier mit seiner Mutter. Es gab keinen Grund fortzugehen, zumal seine Mutter ihn ohnehin nicht zur Kriegsschule schicken würde.
Plötzlich hielt er inne. Fußspuren führten durch den weißen Sand zur vertrauten Bambushütte, die nah am Ufer auf Pfählen gebaut war. Eindeutig handelte es sich um große, mit Ledersohlen bedeckte Füße. Gehörten die Spuren einem Krieger oder gar seinem unbekannten Vater? Elyian spürte sein Herz schneller schlagen. Langsam, mit einem heftigen Kribbeln im Bauch, ging er auf die Hütte zu und stieg die kleine Leiter nach oben. Er sah seine Mutter, wie sie sich mit einem Mann unterhielt. Sie bemerkte Elyian nicht.
»Seit jeher habt Ihr Euch den heimischen Bräuchen entsagt ...«
»Aber, Esra!« Energisch fuhr der Fremde ihr ins Wort. Er stand mit dem Rücken zum Eingang. Elyian sah nur sein braunes Gewand und seine grauen, struppigen Haare.
»Ich würde heute nicht vor Euch stehen, wenn Ihr Euch allem gebeugt hättet.«
Elyian war inzwischen hinter den Mann getreten, erst jetzt sah Esra auf. Sie riss ihre Augen auf, als habe sie mit seinem Erscheinen nicht gerechnet.
»Mutter, wer ist das?« Dieser schlanke Fremde wirkte seiner Mutter gegenüber sehr vertraut, dabei hatte er sich seinen Vater wesentlich jünger vorgestellt. Der Unbekannte drehte sich um und musterte ihn von oben bis unten. Er war einen Kopf größer als Elyian.
»Geh fischen, Elyian.« Ihre Stimme zitterte auffallend.
»Aber, Mutter, ich …«
»Geh, Elyian!«, zischte Esra energisch. Elyian gehorchte. Der ungewöhnlich barsche Ton seiner sonst so liebevollen Mutter verunsicherte ihn. Wer konnte dieser Fremde sein, wenn nicht sein Vater? Für Elyian war sein Vater wie ein geheimnisvoller Mythos. Das Erscheinen dieses Fremden und das Verhalten seiner Mutter warfen nicht nur viele Fragen, sondern auch Angst und Sorge auf. Deshalb versteckte sich Elyian im Buschwerk dicht bei der Hütte, um zu lauschen.
»Warum schickst du ihn fort?«, hörte Elyian den Mann nach einem Moment der Stille.
»Ihr befindet Euch im Irrtum. Eure Vermutung ist trügerisch.« Die letzten Worte flüsterte sie nur noch.
»Wegen ihm bis du fortgegangen?« Seine Stimme klang, als habe er einen Verdacht. »Hast du etwa geglaubt, ich würde dich verstoßen?«
»Vater, bitte!« Seine Mutter bezeichnete den Fremden als Vater? Dieser Unbekannte war also sein Großvater und nicht sein Vater, wie er anfangs vermutet hatte. Elyian schloss seinen Mund und schluckte.

19. August 2014

Im Reich der zwei Monde


Unter dem Einfluss zweier gegensätzlicher Mondkräfte erzählen die Bücher "Im Reich der zwei Monde" spannende mittelalterlich anmutende Geschichten mit wechselnden Protagonisten.



Rubor Seleno, erster selenorischer Roman:
Gerrit wächst als Findelkind im Kloster der Selenoriten heran. Bereits dort zeichnet er sich durch besondere Begabungen aus. Seine Ausbildung auf der Burg des geheimnisvollen und grausamen Vamun ruft fatale Veränderungen in ihm hervor.
Er selbst fühlt sich zum Meer sowie zu einer rätselhaften Burgruine hingezogen und forscht insgeheim nach seinen Wurzeln. Eines Tages wird Gerrit von schwarzgekleideten Gestalten gefangen genommen und auf ein Schiff verschleppt







Seleno, zweiter selenorischer Roman:
Mit einem außergewöhnlichen Ritual gewinnt Gerrit sein Augenlicht zurück. Seine veränderten Fähigkeiten stellen ihn immer wieder vor neue Herausforderungen, bis er Zusammenhänge mit den Prophezeiungen aus den alten Büchern zu erkennen glaubt. 

Sein treuer Gefährte Sanar scheint mehr über seine Veränderungen zu wissen, als er zunächst preisgibt.






Die E-Books sind zum Beispiel auf XinXii, Amazon, Kobo, Weltbild, Thalia, Hugendubel und vielen weiten Portalen wie Google Play erhältlich.


Weitere Bücher folgen demnächst:






6. Mai 2014

Seleno

Nach "Rubor Seleno, dem ersten selenorischen Roman" dürfen sich meine Leser nun auf die Fortsetzung "Seleno" mit Gerrit freuen.


Buchinhalt:
Mit einem außergewöhnlichen Ritual gewinnt Gerrit sein Augenlicht zurück. Seine veränderten Fähigkeiten stellen ihn immer wieder vor neue Herausforderungen, bis er Zusammenhänge mit den Prophezeiungen aus den alten Büchern zu erkennen glaubt. 


Sein treuer Gefährte Sanar scheint mehr über seine Veränderungen zu wissen, als er zunächst preisgibt.


Das Doppelband, "Rubor Seleno & Seleno" ist ebenfalls 
(bisher nur auf Amazon) erhältlich.


Nur für kurze Zeit biete ich "Seleno" zum günstigen Einstiegspreis von 1 € an.

4. Februar 2014

Gedankenwellen der Freude



Der Buchkalender 2015


   Vorschau

Erhältlich im Sommer 2014


Autorin Janine Musewald & Schriftstellerin Angela Planert


        Alles ist Energie und Schwingung und erzeugt Resonanz im Universum.

Den Blick auf die positiven Geschehnisse und Möglichkeiten zu lenken, erhellt den Tag und das Bewusstsein wird im Denken aktiviert.

Der Buchkalender liefert viele anregende Tipps und Inspirationen für die Naturgegebenheiten der einzelnen Mondphasen-Tage, von Angela Planert, sowie aufschlussreiche, motivierende und spielerische Gedankenimpulse mit der 
Vita-Numerologie 
für jeden Tag.

Die Aufmerksamkeit zu fokussieren, um die Energie-Essenz von Glaubenssätzen in der Neuausrichtung zu bestätigen.

Der Kalender bietet Platz, um eigene Gedankenwellen der Freude, Ideen und persönliche Erlebnisse zu notieren.

Be-Geist-erung ist dein Humus - Erlebe dich.
  
Daraus folgt ein gutes Gefühl für neue Erlebnisse, seine Zeit mit anderen Augen zu sehen.



16. September 2013

Vollständig überarbeitete Neuausgabe

Mein Debüt-Roman "Rubor Seleno" in vollständig überarbeiteter und lektorierter Neuausgabe!!!

In den letzten Monaten habe ich Gerrit noch einmal ganz intensiv begleiten können, von seinen ersten Tagen im Kloster über die Ausbildung bei Vamun, bei seiner bösen Verletzung an den Klippen und nicht zuletzt bei der Begegnung mit den Gestalten, die sich der weißen Mondsteine bemächtigen. 

Inzwischen befasse ich mich mit dem zweiten Teil, die Bestimmung um Gerrits Schicksal und hoffe es im Dezember Euch präsentieren zu können.

Das Buch "Rubor Seleno" (für Leser ab 12 Jahre) zeigt sich mit den bekannten liebevollen Zeichnungen von Silke Schwimmer aus der Druckversion, aber ganz neu mit 33 Kapiteln die jeweils mit der entsprechenden selenorischen Zahl gekennzeichnet sind und natürlich mit dem neuen Cover.


Ich freue mich sehr auf Eure Meinung zum Buch und wünsche Euch spannende Unterhaltung 'Im Reich der zwei Monde'.

"Rubor Seleno" und "Seleno"  wird es dann auch im Doppelpack zum Vorzugspreis geben.

Den ersten selenolischen Roman gibt es auf 
AmazonXinXiiWeltbild Hugendubel, kobobeam, und Casa del Libro.

Für Rezensionsexemplare nutzt bitte meine Homepage!



2. September 2013

*Sonderaktion*


SONDERAKTION bis 17. September 2013


Rubor Seleno gibt es zum Sonderpreis für 1,99 €  (5,49 €)


        



Das Taschenbuch für 15,90 € Das E-Book mit neuem Cover
Auf Amazon
XinXii (Preisänderung kann sich verzögern)


Welches Cover spricht Euch am Meisten an?

31. Juli 2013

Mondgeschenk für Rubor Seleno

Bis vor wenigen Minuten ging ich zum wiederholten Male den Text von Rubor Seleno durch. Dort fehlte noch ein Leerzeichen, Seiten später ein Komma ...

Um etwas Abstand zu bekommen, widme ich mich zwischendurch einer anderen Aufgabe: 
Das Signieren eines gedruckten Buches »Rubor Seleno«, welches nun auf die Reise zu einem neuen Leser geht.

Meine Gedanken gehen an jenen Tag zurück, als ich einige Stunden mit dem Hund im Wald unterwegs war. Plötzlich tauchte Gerrit mitten auf dem Waldweg auf und lud mich ein, seine Abenteuer zu erleben. 
Vergleichbares hatte ich bis zu jenem Moment noch nicht erlebt. In meiner Phantasie durchlebte ich die Zeit mit ihm im Kloster, dann später bei Vamun. Ich fühlte seinen Schmerz, seine Einsamkeit, seine Verzweiflung, ja auch seine Lebendigkeit, als er dem Medaillonträger entwischte.
Dieses Erlebnis begleitete mich über ein Jahr und ich fing an nachts von Gerrit von seinem Leben zu träumen.
Erst zwei Jahre später, angeregt durch das Schreiben meiner inzwischen geliebten Morgenseiten, begann ich am 24. Januar 2004, Gerrits Geschichte aufzuschreiben. Ich wurde süchtig, wollte ich doch wissen, welches Schicksal Gerrit zugedacht war. Oft schrieb ich bis spät in die Nacht und gleich am Morgen ging es weiter. Am 26. März war der Text für Rubor Seleno fertig verfasst.
Damit nahm auch mein Schicksal seinen Lauf.

Innerhalb eines Jahres entstanden die Manuskripte für die ersten vier selenorischen Bücher.

Ich muss gestehen, das erste Buch ist und bleibt, sowie die erste große Liebe, etwas ganz besonderes und hat mich nie wirklich losgelassen.
Der Wunsch das Buch komplett neu zu überarbeiten, besonders nach dem Absolvieren verschiedener Schreibkurse, erfüllte sich mit der Rückgabe der E-Book Rechte.
Ende März 2013 konnte ich mein Werk neu präsentieren, doch damit nicht genug.
Mir eröffnete sich ein weiteres Mondgeschenk:
Den großartigen Lektor, Jörg F. Nowack, der in dieses Buch seine ganze Leidenschaft gesteckt hat. 


Danke Jörg!

Seit August präsentiert sich Rubor Seleno nicht nur im neu lektorierten Text, sondern auch mit einem ganz neuen magischen Kleid!


Zum Inhalt:

Gerrit wächst als Findelkind im Kloster der Selenoriten heran. Bereits dort zeichnet er sich durch besondere Begabungen aus. Seine Ausbildung auf der Burg des geheimnisvollen Vamun ruft fatale Veränderungen in ihm hervor. Er selbst fühlt sich zum Meer sowie zu einer rätselhaften Burgruine hingezogen und forscht insgeheim nach seinen Wurzeln. Eines Tages wird Gerrit von schwarzgekleideten Gestalten gefangen genommen und auf ein Schiff verschleppt.

Unter dem Einfluss zweier gegensätzlicher Mondkräfte erzählt dieser spannende Fantasy-Roman eine mittelalterlich anmutende Geschichte. Er verknüpft sie mit alten Sagen und Legenden über den Mond und seine Energien.

21. Januar 2013

Gerrit ist zurück

Mein Debüt-Roman "Rubor Seleno" in vollständig überarbeiteter Neuauflage Jetzt als E-Book verfügbar!


Auszug aus dem Kapitel "Dunkelheit"

Gerrit glaubte, sterben zu müssen. Zu beißend war diese bittere Kälte. Er zitterte und fühlte sich so elend wie nie zuvor in seinem Leben. Erst jetzt bemerkte er, dass er seine Hand, ja seinen Körper bewegen konnte. Er griff zu, spürte piepsende Halme zwischen seinen Fingern. Stroh! Er musste wieder in seiner Gefängniszelle sein. Er wollte seine Lippen befeuchten, doch selbst sein Hals schmerzte beim Schlucken. Um sich aufzusetzen und von der Wand das Wasser aufzulecken, war diese Kälte noch zu schmerzhaft. Jede kleine Bewegung kostete sehr viel Kraft. Gerrit war zu müde, zu erschöpft. Er versuchte zu schlafen, wurde mehrmals von seinem eigenen Zittern in die Wirklichkeit gerissen. Vamuns Tortur hatte er mindestens drei Mal durchgestanden, aber seine Empfindungen waren nicht mehr einzuordnen. In einem Moment kam es ihm vor, als sei er vielleicht nur einen Tag im Verlies, im nächsten Augenblick schien es ihm wie die Unendlichkeit. Lag er horizontal oder stand er an der Wand? Sein Kopf fühlte sich winzig an, gleichzeitig riesig, als würde er sofort zerplatzen. Er meinte seine Hände seien auf die doppelte Größe angeschwollen, sein Bauch sei aufgebläht und das Luftholen strengte ihn an. Unter diesen Umständen gelang es ihm nicht, sich auf den Mond zu konzentrieren und damit dieser körperlichen Ebene zu entfliehen.

Der Riegel oben an der Tür, sowie die sich nähernde Schritte unterbrachen diese Stille. Gerrit öffnete die Augen, erwartete den heller werdenden Lichtschein. Doch es war noch immer dunkel. Kam Vamun ohne Fackel hier herunter?
„Wie geht es dem kleinen Gerrit?“ Vamun klang merkwürdig. Noch konnte Gerrit diesen Tonfall nicht zuordnen. Deutlich spürte er seine offenstehenden Augen und noch eindeutiger lauschte er dem Knistern der Fackel, nahm ihren Geruch wahr. Die Erkenntnis, die Gerrit in diesem Augenblick traf, fühlte sich wie ein stumpfer Dolch in seinem Herzen an. Für den Moment blieb ihm die Luft weg.
Er setzte sich auf. „Was habt Ihr getan?“
„Ich helfe dir auf den Weg!“ Vamun hörte sich beinah freundlich an. „Du wirst erst dann wieder sehen, wenn du dich der roten Kraft gegenüber öffnest. Wir beide werden zusammen sehr mächtig werden. Du hast noch keine Vorstellung von dem, was dich erwartet. Du beherrschst den weißen, und wenn du fleißig bist, auch bald die Energie des roten Mondes.“ Ein unbekannter Klang vom Boden folgte. „Hier vor dem Gitter steht dein Mahl. Pass auf, dass du es nicht umstößt.“ Vamuns Schritte entfernten sich.
Vamun hatte ihn nicht nur mit diesen verdammten Steinen gefoltert, er hatte ihm sein Augenlicht genommen. Gerrit standen die Tränen in den Augen. Diese Strafe hatte er nun wirklich nicht verdient. Nur weil er noch Zeit mit seinem Meister herausschinden musste, war er jetzt blind.
Vamun sollte der Blitz treffen!